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Julia Stoschek Collection

HISTORY

The JULIA STOSCHEK COLLECTION is one of the world’s most comprehensive private collections of time-based art, dedicated to the public presentation, advancement, conservation, and scholarship of media and performance practices.

With over 850 artworks by 255 artists from around the world, the collection’s contemporary focus is rooted in artists’ moving image experiments from the 1960s and ’70s.

Works in the collection span video, film, single- and multi-channel moving image installation, multimedia environments, performance, sound, and virtual reality. Photography, sculpture, and painting supplement its time-based emphasis. Characterized by an ever-growing technological convergence and an interdisciplinary approach, the collection is unique in its heterogeneity.

Artworks from the collection have been presented in large-scale solo and group exhibitions at the JULIA STOSCHEK COLLECTION in Düsseldorf, Germany (JSC Düsseldorf) since 2007. In 2016, a second exhibition space opened in Berlin (JSC Berlin). Both locations are open to the public on weekends and by appointment. A wide range of public programs, comprised of tours, performances, screenings, lectures, artist talks, and workshops invite visitors and scholars to engage with time-based art on multiple levels and from various perspectives. Accessibility and mediation are central to the collection’s mission. Beginning in fall 2019, the collection will be gradually made available online, eventually leading to an open access digital collection platform.

The JULIA STOSCHEK COLLECTION welcomes requests to lend artworks and contributes to exhibitions around the world. The collection also invites artists and curators to develop projects and commissions. External collaborations with institutions in Germany and abroad also play a vital role. Past collaborations include Berliner Festspiele, Berlin; Deichtorhallen, Hamburg; Kunstsammlung NRW, Düsseldorf; Moderna Museet Malmö, Sweden; MoMA PS1, New York; Performa Biennial, New York; Serpentine Galleries, London; Tel Aviv Museum of Art, Israel; and ZKM | Center for Art and Media, Karlsruhe.

 Conservation is central for the collection. Together with artists and galleries, the conservation department has developed and implemented a state-of-the-art long-term archival strategy for time-based works. To ensure long-term conservation, constant monitoring, refreshing, migration, and maintenance help prevent generation loss. This applies to data carriers, the integrity of files, software and hardware, as well as to monitoring whether data formats are becoming obsolete.

 As the collection continues to grow, new and emerging positions are added on a regular basis. In addition, artworks and groups of works by artists already represented in the collection are continuously acquired. The JULIA STOSCHEK COLLECTION strives to build long-term, sustainable relationships and collaborations with both artists and galleries.

 Public access to the collection is made possible by the support of the JULIA STOSCHEK FOUNDATION. Established by Julia Stoschek in 2017, the foundation is a non-profit organization committed to enabling institutions, researchers, and artists around the globe to produce ambitious programs and pioneering projects in the field of time-based art. The foundation also guarantees the long-term conservation of the collection.

 Since 2019, the JULIA STOSCHEK FOUNDATION hosts a yearly summer residency for emerging curators in collaboration with the Center for Curatorial Studies, Bard College (CCS Bard), culminating in original research and an accompanying collection project. Further educational programs will be developed in coming years to establish the JULIA STOSCHEK COLLECTION as an international hub for the advancement of time-based art.

MISSION

Since its foundation in 2002, the JULIA STOSCHEK COLLECTION is devoted to collecting, conserving, and presenting time-based art. It fosters intellectual independence and strives to reflect and envision the dynamic world we live in. It is therefore both a privilege and a responsibility to produce exhibitions, public programs, and publications that present a multitude of perspectives and voices, reflecting the diversity and dynamism of the social, cultural, and technological changes of our time. Furthermore, the JULIA STOSCHEK COLLECTION is committed to sustaining the special character and values of this institution, saving them for future generations.

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GESCHICHTE

Die JULIA STOSCHEK COLLECTION ist eine der weltweit größten Privatsammlungen für zeitbasierte Kunst. Ihr Anliegen ist die öffentliche Präsentation, Förderung, Konservierung sowie die wissenschaftliche Aufarbeitung medialer und performativer künstlerischer Praktiken.

Ausgehend von den ersten künstlerischen Experimenten mit Bewegtbild der 1960er- und 1970er-Jahre liegt der Fokus der Sammlung auf zeitgenössischen Positionen und umfasst mittlerweile über 850 Kunstwerke von 255 internationalen Künstler*innen.

Neben zeitbasierten Werken – Video, Film, Einkanal- und Mehrkanal-Videoinstallationen, Multimedia-Environments, Performance-, Klang- und Virtual-Reality-Arbeiten – ergänzen Fotografie, Skulptur und Malerei die Sammlung. Diese trägt der stetig fortschreitenden technologischen Konvergenz Rechnung und zeichnet sich durch einen interdisziplinären Ansatz aus; in ihrer Heterogenität ist der Sammlungsbestand einzigartig.

Seit 2007 werden die Kunstwerke der in der Sammlung vertretenen Künstler*innen in Einzel- und Gruppenausstellungen in der JULIA STOSCHEK COLLECTION in Düsseldorf (JSC Düsseldorf) präsentiert. 2016 eröffnete ein zweiter Ausstellungsraum in Berlin (JSC Berlin). Beide Standorte können am Wochenende und nach Vereinbarung besucht werden. Ein vielfältiges Vermittlungsprogramm, das Führungen, Performances, Screenings, Vorträge, Künstlergespräche und Workshops beinhaltet, ermöglicht einer breiten Öffentlichkeit sowie einem Fachpublikum eine Auseinandersetzung mit zeitbasierter Kunst auf verschiedenen Ebenen und aus verschiedenen Perspektiven. Die Vermittlung und Zugänglichkeit des Sammlungsbestandes ist eine zentrale Aufgabe der JULIA STOSCHEK COLLECTION. So wird ab Herbst 2019 der Bestand schrittweise online publiziert, mit dem Ziel, eine öffentlich zugängliche digitale Plattform für die Sammlung zu schaffen.

Die JULIA STOSCHEK COLLECTION ist hinsichtlich Leihanfragen jederzeit ansprechbar und stellt Kunstwerke für Ausstellungen rund um die Welt zur Verfügung. Zudem bietet die Sammlung Künstler*innen und Kurator*innen die Möglichkeit, Projekte und Auftragsarbeiten zu entwickeln. Kooperationen mit nationalen wie internationalen Institutionen spielen eine elementare Rolle in der Ausrichtung der Sammlung; in der Vergangenheit konnten Projekte mit folgenden Partnern realisiert werden: u. a. Berliner Festspiele, Deichtorhallen Hamburg, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Moderna Museet Malmö, MoMA PS1 und Performa Biennale, New York, Serpentine Galleries, London, Tel Aviv Museum of Art, ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe.

Wahrung, Pflege und Zugänglichkeit von medialen Kunstwerken sind zentrale Anliegen der Sammlung. Gemeinsam mit den Künstler*innen und den involvierten Galerien haben die hauseigenen Konservator*innen eine nachhaltig ausgerichtete und sich auf dem neuesten Stand der Technik befindliche Archivstrategie für zeitbasierte Kunst entwickelt. Um die langfristige Sicherung zu gewährleisten und Generationsverlust – einer zunehmenden Qualitätsverschlechterung – vorzubeugen, werden die Kunstwerke konstant überprüft, aktualisiert, migriert und gewartet. Dies gilt sowohl für die Datenträger als auch für die Daten an sich, für die Hard- und Software sowie für das Obsoleszenz-Monitoring der Datenformate.

Die Sammlung wächst stetig: Zum einen erfolgt die Aufnahme neuer aktueller künstlerischer Positionen, zum anderen werden einzelne Kunstwerke wie Werkgruppen von bereits in der Sammlung vertretenen Künstler*innen kontinuierlich erworben. Darin spiegelt sich das Bestreben, langfristige Beziehungen und eine nachhaltige Zusammenarbeit mit Künstler*innen, Galerien und anderen Institutionen aufzubauen – dies zeichnet die JULIA STOSCHEK COLLECTION u. a. aus.

Der öffentliche Zugang zur Sammlung wird durch die JULIA STOSCHEK FOUNDATION ermöglicht. Ziel der 2017 von Julia Stoschek gegründeten Non-Profit-Organisation ist es, internationale Institutionen, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen bei der Realisierung ambitionierter Programme und wegweisender Projekte im Bereich zeitbasierter Kunst zu unterstützen.

Seit 2019 bietet die JULIA STOSCHEK FOUNDATION in Kollaboration mit dem Center for Curatorial Studies, Bard College (CCS Bard) eine jährliche Summer Residency für Kurator*innen an, um sich einem sammlungseigenen Forschungsschwerpunkt und einem Ausstellungsprojekt zu widmen. In den kommenden Jahren werden weitere Bildungsprogramme entwickelt, um die JULIA STOSCHEK COLLECTION als internationales Zentrum zur Förderung zeitbasierter Kunst zu etablieren.

VISION

Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 bildet das Sammeln, Bewahren, und Ausstellen von zeitbasierter Kunst das Fundament der JULIA STOSCHEK COLLECTION. Anspruch der Sammlung ist die Förderung unabhängiger Sichtweisen, um die dynamische Gesellschaft, in der wir leben, zu reflektieren und zu visualisieren.

Es ist daher sowohl ein Privileg als auch Verantwortung der Sammlung, Ausstellungen, Vermittlungsprogramme und Publikationen zu konzipieren, die eine Vielzahl von Perspektiven und Stimmen zum Ausdruck bringen und die Vielfalt und Dynamik des sozialen, kulturellen und technologischen Wandels unserer Zeit widerspiegeln. Die JULIA STOSCHEK COLLECTION setzt sich darüber hinaus dafür ein, den besonderen Charakter und die Werte, die diese Institution definieren, für zukünftige Generationen zu bewahren.

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